Schlossruine Boymont: auf geschichtsträchtigem Boden erbaut

Die auf einem bewaldeten Felsen liegende Burganlage wurde zwischen 1220 und 1230 von den Grafen von Eppan errichtet. Später erwarben die Herren von Boymont das mittelalterliche Schloss als Lehen. Wie archäologische Funde aus der Eisenzeit belegen, gab es an diesem Ort schon in vorgeschichtlicher Zeit eine Siedlung. Im Jahr 1425 war wohl ein Erbschaftsstreit die Ursache für einen Brand, bei dem ein großer Teil von Schloss Boymont zerstört wurde. Die nicht zur Verteidigung, sondern für Wohnzwecke erbaute Burg ist wegen ihrer fast rechteckigen Konzeption für mittelalterliche Burganlagen eher untypisch. Wer sich für Architektur interessiert, kann sich an ihren romanischen und frühgotischen Elementen erfreuen. Das kunsthistorisch interessante Bauwerk ähnelt mit seiner klaren Linienführung den Burganlagen der späten Stauferzeit.

Schlösser Südtirols: Drei-Burgen-Wanderung

Schlossruine Boymont

Schloss Boymont entstand während der Blütezeit des Schlösserbaus in Südtirol. Die in wesentlichen Teilen erhaltene und heute restaurierte Wohnburg ist eines der Etappenziele auf der beliebten Drei-Burgen-Wanderung. Sie führt den Touristen zu den bekannten Südtiroler Burgen Schloss Boymont, Schloss Hocheppan und Schloss Korb. Im Innenhof der von April bis November für Besucher geöffneten Burganlage lädt eine Burgschenke mit schmackhaften mittelalterlichen Speisen und Getränken zum Verweilen ein.

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