Ruine Neuhaus: Grenzfestung der Tiroler Grafen

Die Burgfestung Neuhaus befindet sich in 383 Metern Höhe auf einem Felsen, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf das Etschtal hat. Die Schlossanlage wurde im Jahr 1228 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich den Tiroler Grafen als Grenzfestung gegen die Herren von Bozen. Im ausgehenden 13. Jahrhundert errichtete man in ihrem Fuße eine Zollstelle. Der Volksmund nennt das imposante Bauwerk auch Burg Maultasch, da es der Legende nach der Lieblingsort der Gräfin Margarethe von Görz-Tirol war. Sie wurde von ihren Landsleuten liebevoll Margarethe Maultasch genannt. Später war die Burg dann Sitz der Bozner Grafen von Niedertor und ab 1559 derer von Wolkenstein-Trostburg. Der Sage nach spukt es in dem alten Schloss: Einst hatte ein Diener die Gräfin Maultasch bestohlen und die goldenen Gegenstände im Schloss vergraben.

Schlösser in Südtirol – immer einen Besuch wert

Ruine Neuhaus

Südtirol gilt als das Land der Schlösser und Burgen. Während eines ganzen Jahrtausends wurden Hunderte von Schlössern in Südtirol erbaut. Heute laden die Schlösser Südtirols mit ihren imposanten Türmen, dicken Mauern und aufwändig getäfelten Sälen zu einer Zeitreise zurück ins Mittelalter ein. Die in den 1990er Jahren restaurierte Ruine Neuhaus ist ganzjährig zu besichtigen und über mehrere Wanderwege erreichbar.

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