Warum ragt aus dem Reschensee eigentlich ein Kirchturm heraus?

Diese Frage haben sich bestimmt schon zahlreiche Urlauber gestellt und die Lösung kann ganz schnell erklärt werden. Einst war dort, wo sich heute der See befindet, nämlich ein Dorf. Wie viele Seen in Südtirol wurde auch dieses Gewässer künstlich angelegt und so musste das Dorf dem Stausee weichen. Der Kirchturm überlebte allerdings den Bau des Stausees, da er unter Denkmalschutz steht und nicht so einfach abgerissen werden durfte. So wurde der Stausee im Jahr 1950 zwar angelegt, der Kirchturm blieb aber stehen. Dennoch hinterließ die Zwangsenteignung von Grund und Boden einen faden Beigeschmack und der Kirchturm erinnert unter anderem an diese radikale Vorgehensweise. Noch immer zeigt sich der Kirchturm am Seeufer von seiner schönsten Seite und wirkt beeindruckend und imposant. Obwohl es in Südtirol sehr viele Seen gibt, ist dieser See mit seinem Kirchturm einzigartig.

Der Reschensee wird auch von Sportlern geschätzt

Reschensee

Auch aus sportlicher Sicht kann der See auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Nicht nur Eisläufer nutzen den See in den Wintermonaten, auch Snowkiter aus aller Welt statten dem See gerne einen Besuch. In den Sommermonaten wird er natürlich zum Baden genutzt, aber auch Kitesurfer tummeln sich bei guten Windverhältnissen auf dem See. Viele Wege führen zum See und so ist er bei Wanderern sehr beliebt. Kurzum – er ist ein gelungenes Beispiel für die herrlichen Seen in Südtirol und wird für Jung und Alt zum beliebten Ausflugsziel.

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