Haderburg: Grenzfestung zum restlichen Italien

Wer die in 353 Metern Höhe auf einem frei stehenden Kalkstein-Felsen befindliche Burg sieht, kann sich kaum vorstellen, wie man an diesem schwer zugänglichen Ort bauen konnte. 

Sie wurde fast vollständig aus dem Kalkstein des Geyer gehauen. Für den Bergfried transportierte man seinerzeit riesige Porphyr-Blöcke den Berg hinauf. 

Das einstige Schloss Salurn, die die Haderburg auch genannt wird, wurde Mitte des 11. Jahrhunderts erstmals urkundlich erwähnt. Zur Zeit ihrer Erbauung umfasste die Festungsanlage wohl nur den Bergfried, einen Palas und die Festungsmauer.

Im 12. Jahrhundert gelangte die Haderburg in den Besitz der Herzöge von Eppan, danach in den der Grafen von Salurn. 

Seit 1648 gehört die Südtiroler Burg zu den Besitztümern eines reichen venezianischen Adelsgeschlechts.

Schlösser Südtirols: Ausflüge zur Haderburg

Haderburg bei Salurn

Schloss Salurn ist nicht nur wegen seiner besonderen Lage eines der ungewöhnlichsten Schlösser Südtirols: Die Gebrüder Grimm haben ihm in ihrer Sage „Der alte Weinkeller bei Salurn“ ein literarisches Denkmal gesetzt. 

Die mittelalterliche Burg ist außerdem eines der Schlösser Südtirols, in denen kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Die Besucher steigen vom Parkplatz unterhalb des Felsens einen 900 Meter langen und abends beleuchteten Forstweg zur Festung hinauf. 

Der 20-minütige „Weg der Visionen“ ist zum Ende hin steil, aber durchgehend gut ausgebaut.

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